Aktivierendes Licht im Winter

By 20. November 2017Service

Werden im Winter die Abende länger und die Tage düsterer, dann können wir durch das richtige Licht gegenwirken. Aktivierendes Licht arbeitet gegen die sich ausbreitende Müdigkeit, sogar in der Therapie gegen die Winterdepression setzt man auf den Einsatz von Licht. Wir schauen uns davon Tricks für den Alltag ab.

Gerade der Winter, wo der Tagesrand bereits kaum mehr die Chance auf Sonnenstrahlen bietet, wird für den menschlichen Körper durchaus fordernd: Wir brauchen die Sonne – fehlt sie, setzt das zuerst unserem Gemüt zu und äußert sich dann in Form fehlender Energie. Wir kennen die Müdigkeit am Morgen sicher von lähmend voranschreitenden Besprechungen im Büro, langsamer oder fehlerhafter Arbeit am Vormittag oder von gesundheitlichen Problemen. Abends geht es so weiter, die Müdigkeit ist schnell wieder da. Der Esprit vom Sommer ist wie verflogen.

Die Empfehlung der Gesundheitsexperten gegen die Auswirkungen des Winters ist es, bewusst und vermehrt Spaziergänge an der frischen Luft zu machen. Auf diese Art können Berufstätige jedoch höchstens ein paar Sonnenstrahlen am Wochenende einfangen. Es braucht also andersweitig Ausgleich der fehlenden Sonnenstrahlen.

In der Lichttherapie setzt man besonders helle Tageslichtlampen ein, deren Lichtspektrum „vollständig“, also nahe an der Qualität der Sonne ist. Diese extrem hellen Leuchten werden für kurze Zeit genutzt, um den Körper anzuregen. Doch für etwas mehr Elan am Morgen braucht es diese starke Behandlung gar nicht, da reicht schon das passende Licht im ausreichenden Maßstab. Das aktivierende Licht ist jenes, das dem Tageslicht nahe kommt – „kühles“ Licht mit höherem Blauanteil ab 5000 Kelvin entspricht dem, was die Sonne über die Mittagszeit auf die Erde schickt. Moderne Qualitäts-LED-Lampen wie jene von Philips, die wir bei CLEEN ENERGY einsetzen, gibt es nicht nur in allen relevanten Farbtemperaturen, sie haben auch sonst eine besonders gute Lichtqualität (gleichmäßige Spektralverteilung analog zur Sonne, also hohen CRI-Wert). Sich am Morgen und überall dort, wo man aktiv sein möchte, bewusst für dieses „kühle“ Licht zu entscheiden und ausreichend davon einzusetzen, macht den Start in den Tag erfolgreicher!

Auch in Unternehmen und anderen Institutionen schwört man auf die vorteilhafte Wirkung der richtigen Lichtfarbe. Das mindert Kranktage, schließt Fehlerquellen aus und aktiviert Mitarbeiter – bei einer Umrüstung auf LED-Beleuchtung kommt das alles mitunter zusätzlich zur Einsparung der Energie auf der Stromrechnung, die LED durch den sparsamen Einsatz von Energie zum Tragen. Kein Wunder, dass gerade im Winter gerne Umstellungen begonnen werden, wo das Ergebnis so deutlich sichtbar wird.

Übrigens: Auch der Abend ist wichtig und läßt sich durch Licht beeinflussen. Die Stunden vor dem Schlafengehen sollte man schließlich nutzen, um zur Ruhe zu kommen. Das macht den Tagesausklang angenehmer und die Regeneration in der Nacht erfolgreicher. Hierzu setzt man auf eine Beleuchtung, die beruhigt – das machen Leuchten, die wärmeres Licht abgeben. Bei rund 3000 Kelvin Lichtfarbe (im Bild sieht man die Verpackung der Philips-LED-„Glühbirne“ mit 2700 „K“) ist der Gelb-Anteil im Licht sehr hoch. Auch dieses Licht kennen wir von der Sonne am Tagesrand, vor dem Sonnenuntergang etwa wird das Licht deutlich „wärmer“. Orte, die man abends gerne nutzt, kann man durch LED-Leuchten im wärmeren Farbton vorteilhaft einsetzen.